Foto: Arun Leander
Ravi Srinivasan (Tabla, Vocal, Pfeifen, Percussion, Storytelling, geb. 1965) wuchs in Malaysia auf. Er lernte zunächst klassische westliche Musik auf der Geige und arbeitete in Malaysia und England als Orchestermusiker. Später kam er zum Jazz, begann zu komponieren und studierte Tabla bei Kamalesh Maitra in Berlin. Seine Bühnenpräsenz und Sensibilität und sein weiter musikalischer Horizont machen ihn zu einem ungemein vielseitigen und kreativen Musiker. Ravi Srinivasan spielt weltweit mit verschiedensten Jazz-, Folk- und Weltmusikkünstlern, u.a. Enkhjargal Dandarvaanchig, Soname Yangchen, Dotschy Reinhardt, Music Ensemble of Benares und Midnight Court. Außerdem komponiert er für Film, Tanz und Theater und begleitet indischen Kathak-Tanz und Raga-Musik. Als Solist tritt er mit Songs und Geschichten für Kinder auf und engagiert sich mit seinem Programm Haven für bedrohte Tiere in aller Welt. Als begnadeter Entertainer führt er mit immer neuen Geschichten durch dei Konzerte von Indigo Masala.

Foto: Norbert Klippstein
Yogendra (Sitar, Vocal, geb. 1965) wuchs in der norddeutschen Zonenrand-Provinz auf, begegnete dort als Teenager wundersamerweise der Sitar und verliebte sich in sie. Es folgte eine gut 25-jährige Studienzeit bei bedeutenden Meistern der nordindischen Raga-Musik. Seit den 80er Jahren konzertiert er als Sitarist mit klassischen Ragas und lehrt und publiziert über indische Musik. Yogendra experimentiert aber auch mit untraditionellen Spielweisen, realisiert als freier Sitarist musikalische Begegnungen jeder Art, von Barockoper bis Electronica und Neue Musik, ist als Komponist und Performer laufend auf der Suche nach neuen Klang- und Spielmöglichkeiten für die Sitar, macht Theater- und Meditationsmusik und begleitet Kathak-Tanz.

Foto: Martina Spitzner
Arun Leander (Akkordeon, Vocal, geb. 1994) ist der schon in jungen Jahren hoch virtuose Spross einer indisch-englisch-griechisch-deutschen Künstlerfamilie. Er spielt Akkordeon, Klavier und Tabla und gewann diverse Nachwuchspreise als Akkordeonist und Komponist. Bis 2013 besuchte er das Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach für hochbegabte musikalische Ausnahmetalente in Berlin. Mit seinem Akkordeon trägt er bei Indigo Masala seit 2010 mit Grooves, Riffs, Basslinien und virtuosen Soli wesentlich zu Harmonik und Gesamtklang bei.

Foto: Bernd Ziegler
Special Guest:
Kubi Kubach (Kontrabass, geb. 1955) studierte noch zu DDR-Zeiten Kontrabass an der Hochschule für Musik "Hans Eisler". Seitdem ist er als freier Jazz-Bassist in Europa, Russland, und Afrika unterwegs. Er spielte mit der Hannes Zerbe Blechband, Bajazzo und dem Helmut Forsthoff Trio. Kubi Kubachs grooviger Kontrabass sorgt seit 2012 bei Indigo Masala gelegentlich für Wärme im Klang und den nötigen Druck für gute Tanzbarkeit.

Special Guest:
Paul Schwingenschlögl (Trompete, Flügelhorn, Klavier, geb. 1958 in Wien) spielt regelmäßig mit Ravi Srinivasan im Weltmusikquartett Abrasaz. Seine musikalische Heimat ist vor allem der Jazz, aber im Lauf seiner langen Karriere hat er in den verschiedensten Projekten auch afrikanische und ägyptische Musik, Rock, Neue Musik und Theatermusik gespielt. Als Gast-Solist bei Indigo Masala bringt er seit 2009 mit seinem differenzierten Sound auf Trompete und Flügelhorn vor allem ausgedehnte Jazz-Soli und rhythmisch treibende Eigenkompositionen mit ein.

Special Guest:
Ioanna Srinivasan (Tanz, Choreographie) ist eine faszinierende Performerin im klassischen nordindischen Tanzstil Kathak. Mit der Academy of Kathak Dance in Berlin leitet sie die wohl renommierteste Schule für Kathak in Mitteleuropa. Als Solotänzerin und mit ihrer Compagnie ist sie auf großen Festivals in Europa ebenso zu sehen wie in Indien. In eigenen interdisziplinären Projekten arbeitet sie auch mit Modern und Contemporary Dance. Speziell für Indigo Masala entwickelt sie seit 2007 eigene Choreographien, die in ihrem genreübergreifenden Bewegungsvokabular die Vielschichtigkeit der Musik visuell widerspiegeln.

Special Guest:
Susanne Xochitl Paul (5-String-Cello, Vocal, geb. 1970 in einer mexikanisch-deutschen Familie in San Diego, Kalifornien) ist nicht nur seit früher Kindheit klassisch-westlich ausgebildete Cellistin, sondern lernte auch Klavier, Kontrabass, Gesang und Flamenco und spielte Gitarre und E-Bass in Rock- und Punkbands. Heute lebt sie als freie Cellistin in Berlin. Sie spielte jahrelang im renommierten Streichquartett Stringthing ebenso wie in Jazz-, Neue Musik- und Tango-Ensembles, tourt mit den Dissidenten, arbeitet als Theatermusikerin und kreiert eigene Projekte. Bei Indigo Masala spielte sie 2005 bis 2009 und ist auf den Alben Big Gods & Little Animals und Legends of Panipur zu hören.